Im regelmässigen Turnus laden wir interessante Gäste zu Referaten nach Glarus ein oder organisieren Ausstellungen für ein breites, architekturinteressiertes Publikum. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu kommenden Veranstaltungen sowie Links zu Videos vergangener Anlässe.




















Ortsbilder, Villen, Industriebauten, Kirchen, öffentliche Räume und Landschaften prägen das Gesicht des Glarnerlands. Sie erzählen von seiner Geschichte – und stellen zugleich die Frage, wie wir mit unserem baulichen Erbe in Zukunft umgehen wollen.
Die Ausstellung "Denk Mal Glarus" lädt dazu ein, die Baukultur des Glarnerlands neu zu entdecken. Sie zeigt gelungene Beispiele des Erhalts, erinnert an verlorene Bauwerke und richtet den Blick auf Orte, deren Zukunft heute offen ist. Sie möchte zum Nachdenken anregen und den Dialog über den Wert unserer gebauten Umwelt fördern.
Samstag, 22. August 2026 | 13 – 17 Uhr | Museum des Landes Glarus, Näfels
Die Ausstellung wurde auf Einladung der kantonalen Fachstelle für Denkmalpflege und Ortsbildschutz erarbeitet und ist zu Gast im Museum des Landes Glarus. Sie ist kuratiert von Reto Fuchs und Andreas Ruby und wird mit Beiträgen der Vereine Countdown 2030 und Klima Glarus ergänzt. Am Eröffnungsnachmittag ist das Projektteam anwesend und freut sich auf den Austausch mit Ihnen.
"Da hämmer ds Gschängg!" Das vom Turnverein verpackte Rysläuferhus, Schwanden 1993 (Foto Markus Zünd)

Kennst Du ein Gebäude, das schon lange leersteht? Einen Ort, der wieder mehr leben vertragen könnte?
Trage Deine Ideen ein:
www.weiterbau-atlas.ch
Wir sammeln alle Vorschläge und zeigen sie online und in der Ausstellung.
Lust, Deine Ideen zu visualisieren?
Glarner Architektinnen und Countdown 2030 helfen Dir, Deine Ideen direkt im Museum zu
skizzieren.
Workshops
jeweils Samstags 15:00-16:30









Bereits zum vierten Mal in Folge organisierten Andreas Ruby und Reto Fuchs am Vorabend der Glarner Landsgemeinde ein Referat einer international bekannten Persönlichkeit – neu unter dem Namen Landsgemeinde Lectures und getragen vom frisch gegründeten Verein Remise.
Nanni Grau & Frank Schönert beschäftigen sich in ihrer Arbeit intensiv mit der Frage, wie wir bestehende Strukturen nutzen können, anstatt immer neu zu bauen. Ihr Name ist dabei Programm: Es geht ihnen nicht um Repräsentation, sondern um das Potenzial einfacher Bauten.
Hütten & Paläste sind Meister darin, das Unfertige und Gebrauchte als Ressource zu sehen. Sie verwandeln alte Industrieareale, Garagen oder einfache Nutzbauten in lebendige Orte für Wohnen und Arbeiten. In einer Zeit, in der das Bauen im Bestand, die Wiederverwendung von Materialien und die Umnutzung von altem Gewerberaum immer wichtiger werden, liefern sie radikal pragmatische Antworten. Sie zeigen, dass Architektur keine Frage des Budgets sein muss, sondern des genauen Hinschauens. Ihre Projekte sind oft Experimente: Wie viel Komfort brauchen wir wirklich? Wie viel Gemeinschaft ist in einem Haus möglich? Ihre Architektur ist direkt, ehrlich und manchmal angenehm unangepasst.
Besonders spannend für unsere Region ist ihre aktuelle Forschungsarbeit zur Zukunft des Einfamilienhauses. An der TU Berlin untersuchen Nanni Grau und Frank Schönert, wie wir die bestehenden Quartiere aus den 50er- bis 80er-Jahren weiterentwickeln können. Anstatt neue Parzellen zu erschliessen, zeigen sie anhand konkreter Fallstudien Wege auf, wie durch kluge Umbauten, Ergänzungen oder gemeinschaftliche Wohnformen mehr Lebensqualität auf der gleichen Fläche entstehen kann. Es geht ihnen darum, das Einfamilienhaus fit für die Zukunft zu machen – sozialer, flexibler und ökologisch nachhaltiger.























Vom 1. April bis 17. Mai präsentierten wir in der Remise des Freulerpalasts in Näfels die gesamte Bandbreite der aktuellen Schweizer Architektur: Gezeigt wurden alle 158 Nominierungen sowie die 30 Projekte, die von einer unabhängigen Auswahlkommission zur Publikation im Schweizer Architekturjahrbuch 25/26 ausgewählt wurden. Erstmals waren auch Beiträge aus dem Glarnerland vertreten!
Kindernachmittag (ab 6 J.)
Künftige Baumeister und Architektinnen erschufen aus über 60'000 LEGO®-Steinen ihre Traumhäuser oder bauten die Ausstellungsobjekte nach.
Vorträge & Diskussion: «Zusammen Wohnen»
Im Kanton Glarus ist das Einfamilienhaus die bestimmende Wohnform. Doch es verbraucht viel Bauland, generiert Verkehr und erfordert aufwändigere Versorgungsnetzwerke als kompaktere Bauformen. Unter dieser Zersiedelung leiden das soziale Miteinander und das lebendige Dorfleben. In kurzen Vorträgen stellten drei Architekturbüros ihre in SAY 25/26 ausgewählten Projekte als alternative Modelle zur Diskussion und Vertreter der Bauherrschaften erläuterten ihre Motivationen sowie die positiven Auswirkungen der Projekte auf Ort und Gemeinschaft.
• Bearth & Deplazes Wohn- u. Atelierhaus Lind (Urmein)
• BDE Architekten Wohnsiedlung Hofwis (Elsau)
• ConenSigl Wohnprojekt Westhof (Dübendorf)

Zum dritten Mal in Folge organisierte das Atelier Freienstein im Rahmen der Landsgemeinde ein Architektur-Referat mit international renommierten Gästen.
Nach Xu Tiantian (CN) und Manuel Herz (DE) begrüssten wir 2025 Florian Nagler in Glarus. Der praktizierende Architekt und Professor an der TU München hat genug von Gebäuden, die nur noch mit Gebrauchsanweisung bedient werden können. Mit seinen Forschungsprojekten und Bauten verfolgt er einen radikal vereinfachten Bauansatz. In einem Experiment mit drei Forschungsbauten untersuchte er, wie ressourcenschonend, energieeffizient und gleichzeitig nutzerfreundlich heutiges Bauen sein kann.
Naglers Forschungen und praktische Umsetzungen sind von grosser Relevanz für die aktuelle Debatte über nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Während vielerorts technologische Komplexität als Lösung propagiert wird, verfolgt Nagler einen reduzierten und materialbewussten Ansatz.
Sein Ansatz fügt sich gut in die bauliche Tradition des Kantons Glarus ein, wo seit Generationen mit lokalen Materialien schlichte, aber hochwertige und identitätsstiftende Bauten geschaffen werden. Im Referat und der anschliessenden Diskussion laden wir dazu ein, darüber nachzudenken, wie sich diese Prinzipien auf die heutigen Herausforderungen übertragen lassen und wie spezifischem regionalen Wissen wieder grössere Bedeutung beigemessen werden kann.

Domus Antiqua Helvetica, der Verein für Eigentümer oder künftige Erben von schützenswerten Wohngebäuden, feierte sein 40-jähriges Jubiläum in der alten Spinnerei Murg. Der Verein nutzte den Anlass, über die Kernthemen Umnutzen + Weiterentwickeln zu diskutieren. Dabei kam der Respekt vor der Baukultur, Bewahrung der Identität, innovative Nutzungskonzepte, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wie auch der Einbezug der lokalen Gemeinschaft zur Sprache.
Karin Salm | Moderation
Lukas Bühlmann | Raumplaner, Vizepräsident Stiftung Baukultur Schweiz
Karin Sander | Denkmalpflegerin, Bauberaterin SG
Andreas Ruby | Direktor S AM Schweizerisches Architekturmuseum
Esther von Ziegler | Vertreterin Eigentümerschaft, DAH Mitglied, Verein Umnutzer und Verein Industriekultour
Reto Fuchs | Architekt, DAH NextGen Mitglied

Am Landsgemeinde-Wochenende lud Atelier Freienstein mit Manuel Herz wieder einen international renommierten Architekten für ein Referat nach Glarus ein.
Manuel Herz beeindruckt mit einem vielfältigen Werk, welches von Synagogen in Köln und Kiew bis zu Krankenhäusern in Westafrika reicht. Er zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, für die unterschiedlichsten Herausforderungen innovative Lösungen zu finden, die eine Verbesserung der Lebensbedingungen erzielen. So hat sein Büro beispielsweise eine Low-Tec-Lösung für das Krankenhaus Tambacounda im Senegal entwickelt, die ohne Klimaanlage auskommt und so den prekären Umstanden im Hitzegebiet Rechnung trägt.
Neben seiner Arbeit als praktizierender Architekt leitete er zudem zusammen mit Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Lehre und Forschung am ETH Studio Basel und unterrichtete in London, Rotterdam und Harvard.

Ungebaute Architektur in der Schweiz.
Wenige Länder geben ihrer Bevölkerung ein derart weitreichendes demokratisches Mitbestimmungsrecht bei der Umsetzung von Architektur und Städtebau wie die Schweiz. Dies hat einerseits eine weltweit einmalige demokratisch getragene Architektur hervorgebracht, andererseits aber auch zahlreiche Projekte einer möglichen Baugeschichte des Landes verhindert.
Ob verloren, verneint, versackt oder verändert – es gibt eine Unzahl an Architekturentwürfen, die in der Schweiz bis heute von sich reden machen, obwohl sie nie ausgeführt wurden. Im Dialog mit fast zwei Dutzend Architekturinstitutionen aus allen Landesteilen zeigt ‹Was wäre wenn› eine repräsentative Auswahl aus diesem schier unendlichen Fundus. Die Summe der Projekte zeichnet das Bild einer alternativen Schweiz, in der der Mut zur Utopie grösser ist als die Angst vor Fehlern.
Atelier Freienstein durfte für die Ausstellung einen Beitrag über die Entstehungsgeschichte des Kunsthauses Glarus entwicklen.
Die Ausstelllung im S AM Schweizerischen Architekturmuseum ist noch bis zum 5. Mai 2024 geöffnet.
Kuratiert von: Andreas Kofler

Vom Kampf ums Kunsthaus Glarus. Ein Vortrag von Reto Fuchs
21. März 2024 | 19:30 Uhr
im KKG Kunsthaus Glarus
Die Entstehungsgeschichte des Kunsthaus Glarus liest sich wie ein spannendens Bühnenstück. Die Hauptrollen besetzen faszinierende Persönlichkeiten: ein malender Schlossbesitzer, der bedeutendste Glarner Architekt des 20. Jahrhunderts, der Direktor der renommierten Horgen-Glarus Möbelmanufaktur sowie ein kontrahierender Gemeindepräsident mit Geltungsdrang. Die Geschichte startet in den Kriegsjahren und resultiert im Hauptwerk Leuzingers, welches als eines der schönsten Kunsthäuser der Schweiz gilt.
Im Rahmen einer mehrmonatigen Forschungsarbeit hat der Glarner Architekt Reto Fuchs die Entstehungsgeschichte des Kunsthaus Glarus und die Biografien der Protagonisten aufgearbeitet. Im Vortrag berichtet er über die Entstehung und präsentiert die aktuellen Erkentnisse, sowie bisher nie publizierte Variantenskizzen von Architekt Hans Leuzinger.
Der Anlass ist Teil einer schweizweiten Veranstaltungsreihe der Ausstellung "Was wäre wenn - Ungebaute Architektur in der Schweiz" welche vom 25.11.2023 bis 05.05.2024 im S AM Schweizerisches Architekturmuseum in Basel zu sehen ist.
Eine Publikation zur Enstehungsgeschichte ist in Planung.
Ein Gespräch mit Gion A. Camianda aus Vrin und Stereo Architektur aus Basel über das Leben und Wohnen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten.
Wir diskutierten, welchen Beitrag Architektur zur Bildung und Stärkung von Gemeinschaften leisten kann und entdeckten anhand vorgestellten Projekten im bündnerischen Valendas und in der Stadt Basel Gemeinsamkeiten und Unterschiede, welche ein ländliches bzw. städtisches Umfeld bei der Entwicklung und auch im Betrieb mit sich bringen. Neben den Architekten waren Bewohner und Entwickler der Projekte zu Gast, welche uns von Ihren Erfahrungen berichteten.
Moderiert von Reto Fuchs, Atelier Freienstein
26. Januar 2024 | 18:30 Uhr
Soldenhoffsaal, Gerichtshausstrasse 25, 8750 Glarus
Das Gespräch wurde aufgezeichnet: VIDEO ON YOUTUBE
Das Gespräch bildete den Auftakt zur Wanderausstellung des schweizerischen Architekturjahrbuchs SAY23, welche vom 26.01.2024 bis zum 29.02.2023 in der Landesbibliothek Glarus zu Gast war.

Erstmals besitzt die Schweiz ihr eigenes Architektur Jahrbuch. Gut schweizerisch – auf Englisch und in drei Landessprachen, herausgegeben vom S AM Schweizerisches Architekturmuseum und der BSA Bund Schweizer Architektinnen und Architekten.
Eine begleitende Wanderausstellung bringt die Inhalte des Buches in alle Landesteile und fördert die Debatte zur Baukultur in der Schweiz. Sie zeigt alle 129 Projekte aufgezogen auf A2-Platten, genau so wie sie auch der Jury vorgelegt wurden. Die Besucher der Wanderausstellungen treten damit in die Fussstapfen des Wahlgremiums und erhalten die Möglichkeit, für ihre Favoriten eine Stimme in die Urne zu legen.
Zur Vernissage in Glarus diskutiert der international renommierte Architekt Gion. A. Caminada aus Vrin mit dem jungen Büro Stereo Architektur aus Basel und Bewohner zweier gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Basel und Valendas. Das Gespräch moderiert Architekt Reto Fuchs aus Glarus.
26. Januar 2024 - 23. Februar 2024
Landesbibliothek Glarus, Gerichtshausstrasse 25, 8750 Glarus
Link zur Buchbestellung SAY 23
Link zu den Wanderstationen S AM Schweizerisches Architekturmusem
Link zur SAY-Website

Xu Tiantian, die Gewinnerin des Swiss Architectural Awards 2023 erzählz von ihren Arbeiten im ruralen Raum Chinas, bei denen Sie sich mit Themen wie der lokalen Wertschöpfung, traditionellem Handwerk, Abwanderung und Bevölkerungsrückgang beschäftigt.

Die Pandemie Covid-19 traf unsere Gesellschaft weitgehend unvorbereitet und zwang uns, langjährig gewachsene Strukturen komplett zu überdenken und in kürzester Zeit neue und ungewohnte Wege zu gehen. Gerade in der Schweiz, wo man stabile Verhältnisse gewohnt ist, zeigte sich die Krise als einmalige Zäsur.
Aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Lockdown-Massnahmen war es für viele nicht mehr möglich, wie gewohnt, im Büro oder überhaupt zu arbeiten. Viele haben in dieser Zeit erste oder ausgedehntere Erfahrungen mit dem Arbeiten aus dem Homeoffice gesammelt.
Was geschieht nun nach der Krise? Lassen sich die Erfahrungen mit Homeoffice auch in Zukunft nutzen? Ändert sich die Rollenverteilung beispielsweise in der Kinderbetreuung? Muss man noch in der Stadt wohnen, wenn man von Zuhause aus arbeitet? Können die Erfahrungen mit Homeoffice eine Chance für ländliche Gebiete sein? Entstehen neue Standortqualitäten?
Diese und weitere Fragen werden auf dem Podium "Homeoffice! Leben und arbeiten nach Corona – Eine Chance für das Glarnerland?" am 21.8.2020, um 19 Uhr im Güterschuppen Glarus diskutiert.
Impulsreferat: Sacha Menz, Professor und Partner SAM Architekten, Zürich
Podiumsdiskussion: Florian Bengert, Architekt und Künstler, Karlsruhe, Vittorio Lampugnani, Professor, Architekt und Städtebautheoretiker, Sacha Menz, Professor und Partner SAM Architekten, Zürich, Eva Schielly Saccomanno, Leiterin Personaldienst Kt. Glarus, Sibylle Wälty, Stadtforscherin am ETH Wohnforum, Zürich, Christian Zehnder, Standortpromotion Kanton Glarus
Moderation: Andreas Ruby, Direktor S AM und Verleger, Basel / Berlin
Im regelmässigen Turnus laden wir interessante Gäste für Referate nach Glarus oder organisieren Ausstellungen für ein breites, architekturinteressiertes Publikum. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu künftigen Veranstaltungen oder Links zu Videos vergangener Anlässen.




















Historische Ortsbilder, Villen, Industriebauten, Kirchen, öffentliche Räume und Landschaften prägen das Gesicht des Glarnerlands. Sie erzählen von seiner Geschichte – und stellen zugleich die Frage, wie wir mit unserem baulichen Erbe in Zukunft umgehen wollen.
Die Ausstellung "Denk Mal Glarus" lädt dazu ein, die Baukultur des Glarnerlands neu zu entdecken. Sie zeigt gelungene Beispiele des Erhalts, erinnert an verlorene Bauwerke und richtet den Blick auf Orte, deren Zukunft heute offen ist. Sie möchte zum Nachdenken anregen und den Dialog über den Wert unserer gebauten Umwelt fördern.
Samstag, 22. August 2026 | 13 – 17 Uhr | Museum des Landes Glarus, Näfels
Die Ausstellung wurde auf Einladung der kantonalen Fachstelle für Denkmalpflege und Ortsbildschutz erarbeitet und ist zu Gast im Museum des Landes Glarus. Sie ist kuratiert von Reto Fuchs und Andreas Ruby und wird mit Beiträgen der Vereine Countdown 2030 und Klima Glarus ergänzt. Am Eröffnungsnachmittag ist das Projektteam anwesend und freut sich auf den Austausch mit Ihnen.
"Da hämmer ds Gschängg!" Das vom Turnverein verpackte Rysläuferhus, Schwanden 1993 (Foto Markus Zünd)

Kennst Du ein Gebäude, das schon lange leersteht? Einen Ort, der wieder mehr leben vertragen könnte?
Trage Deine Ideen ein:
www.weiterbau-atlas.ch
Wir sammeln alle Vorschläge und zeigen sie online und in der Ausstellung.
Lust, Deine Ideen zu visualisieren?
Glarner Architektinnen und Countdown 2030 helfen Dir, Deine Ideen direkt im Museum zu
skizzieren.
Workshops
Samstags 15:00-16:30









Bereits zum vierten Mal in Folge organisierten Andreas Ruby und Reto Fuchs am Vorabend der Glarner Landsgemeinde ein Referat mit international bekannten Persönlichkeiten.
Nanni Grau & Frank Schönert beschäftigen sich in ihrer Arbeit intensiv mit der Frage, wie wir bestehende Strukturen nutzen können, anstatt immer neu zu bauen. Ihr Name ist dabei Programm: Es geht ihnen nicht um Repräsentation, sondern um das Potenzial einfacher Bauten.
Hütten & Paläste sind Meister darin, das Unfertige und Gebrauchte als Ressource zu sehen. Sie verwandeln alte Industrieareale, Garagen oder einfache Nutzbauten in lebendige Orte für Wohnen und Arbeiten. In einer Zeit, in der das Bauen im Bestand, die Wiederverwendung von Materialien und die Umnutzung von altem Gewerberaum immer wichtiger werden, liefern sie radikal pragmatische Antworten. Sie zeigen, dass Architektur keine Frage des Budgets sein muss, sondern des genauen Hinschauens. Ihre Projekte sind oft Experimente: Wie viel Komfort brauchen wir wirklich? Wie viel Gemeinschaft ist in einem Haus möglich? Ihre Architektur ist direkt, ehrlich und manchmal angenehm unangepasst.
Besonders spannend für unsere Region ist ihre aktuelle Forschungsarbeit zur Zukunft des Einfamilienhauses. An der TU Berlin untersuchen Nanni Grau und Frank Schönert, wie wir die bestehenden Quartiere aus den 50er- bis 80er-Jahren weiterentwickeln können. Anstatt neue Parzellen zu erschliessen, zeigen sie anhand konkreter Fallstudien Wege auf, wie durch kluge Umbauten, Ergänzungen oder gemeinschaftliche Wohnformen mehr Lebensqualität auf der gleichen Fläche entstehen kann. Es geht ihnen darum, das Einfamilienhaus fit für die Zukunft zu machen – sozialer, flexibler und ökologisch nachhaltiger.
Wir laden Euch herzlich ein, am Samstagabend vor dem Gang in den Ring gemeinsam über diese Visionen einer zukunftsfähigen Architektur zu sinnieren.























Vom 1. April bis 17. Mai präsentierten wir in der Remise des Freulerpalasts in Näfels die gesamte Bandbreite der aktuellen Schweizer Architektur: Gezeigt wurden alle 158 Nominierungen sowie die 30 Projekte, die von einer unabhängigen Auswahlkommission zur Publikation im Schweizer Architekturjahrbuch 25/26 ausgewählt wurden. Erstmals waren auch Beiträge aus dem Glarnerland vertreten!
Kindernachmittag (ab 6 J.)
Künftige Baumeister und Architektinnen erschuffen aus über 60'000 LEGO®-Steinen ihre Traumhäuser oder bauten die Ausstellungsobjekte nach.
Vorträge & Diskussion: «Zusammen Wohnen»
Im Kanton Glarus ist das Einfamilienhaus die bestimmende Wohnform. Doch es verbraucht viel Bauland, generiert Verkehr und erfordert aufwändigere Versorgungsnetzwerke als kompaktere Bauformen. Unter dieser Zersiedelung leiden das soziale Miteinander und das lebendige Dorfleben. In kurzen Vorträgen stellten drei Architekturbüros ihre in SAY 25/26 ausgewählten Projekte als alternative Modelle zur Diskussion und Vertreter der Bauherrschaften erläuterten ihre Motivationen sowie die positiven Auswirkungen der Projekte auf Ort und Gemeinschaft.
• Bearth & Deplazes Wohn- u. Atelierhaus Lind (Urmein)
• BDE Architekten Wohnsiedlung Hofwis (Elsau)
• ConenSigl Wohnprojekt Westhof (Dübendorf)

Zum dritten Mal in Folge organisierte das Atelier Freienstein im Rahmen der Landsgemeinde ein Architektur-Referat mit international renommierten Gästen.
Nach Xu Tiantian (CN) und Manuel Herz (DE) freuten wir uns, 2025 Florian Nagler in Glarus begrüssen zu dürfen. Der praktizierende Architekt und Professor an der TU München hat genug von Gebäuden, die nur noch mit Gebrauchsanweisung bedient werden können. Mit seinen Forschungsprojekten und Bauten verfolgt er einen radikal vereinfachten Bauansatz. In einem Experiment mit drei Forschungsbauten untersuchte er, wie ressourcenschonend, energieeffizient und gleichzeitig nutzerfreundlich heutiges Bauen sein kann.
Naglers Forschungen und praktische Umsetzungen sind von grosser Relevanz für die aktuelle Debatte über nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Während vielerorts technologische Komplexität als Lösung propagiert wird, verfolgt Nagler einen reduzierten und materialbewussten Ansatz.
Sein Ansatz fügt sich gut in die bauliche Tradition des Kantons Glarus ein, wo seit Generationen mit lokalen Materialien schlichte, aber hochwertige und identitätsstiftende Bauten geschaffen werden. Im Referat und der anschliessenden Diskussion luden wir dazu ein, darüber nachzudenken, wie sich diese Prinzipien auf die heutigen Herausforderungen übertragen lassen und wie spezifischem regionalen Wissen wieder grössere Bedeutung beigemessen werden kann.
26. Mai 2024: Podiumsgespräch

Domus Antiqua Helvetica, der Verein für Eigentümer oder künftige Erben von schützenswerten Wohngebäuden, feiert sein 40-jähriges Jubiläum in der alten Spinnerei Murg. Der Verein nutzt den Anlass, über die Kernthemen Umnutzen + Weiterentwickeln zu diskutieren. Dabei soll der Respekt vor der Baukultur, Bewahrung der Identität, innovative Nutzungskonzepte, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wie auch der Einbezug der lokalen Gemeinschaft zur Sprache kommen.
Reto Fuchs wird im Podiumsgespräch den Blick des Architektens und DAH Mitglied einbringen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Karin Salm | Moderation
Lukas Bühlmann | Raumplaner, Vizepräsident Stiftung Baukultur Schweiz
Karin Sander | Denkmalpflegerin, Bauberaterin SG
Andreas Ruby | Direktor S AM Schweizerisches Architekturmuseum
Esther von Ziegler | Vertreterin Eigentümerschaft, DAH Mitglied, Verein Umnutzer und Verein Industriekultour
Reto Fuchs | Architekt, DAH NextGen Mitglied
•
Vergangene Veranstaltungen
•
4. Mai 2024: Referat von Manuel Herz in Glarus

Am Landsgemeinde-Wochenende lud Atelier Freienstein mit Manuel Herz wieder einen international renommierten Architekten für ein Referat nach Glarus ein.
Manuel Herz beeindruckt mit einem vielfältigen Werk, welches von Synagogen in Köln und Kiew bis zu Krankenhäusern in Westafrika reicht. Er zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, für die unterschiedlichsten Herausforderungen innovative Lösungen zu finden, die eine Verbesserung der Lebensbedingungen erzielen. So hat sein Büro beispielsweise eine Low-Tec-Lösung für das Krankenhaus Tambacounda im Senegal entwickelt, die ohne Klimaanlage auskommt und so den prekären Umstanden im Hitzegebiet Rechnung trägt.
Neben seiner Arbeit als praktizierender Architekt leitete er zudem zusammen mit Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Lehre und Forschung am ETH Studio Basel und unterrichtete in London, Rotterdam und Harvard.
Bis 5. Mai 2024: Was wäre wenn

Ungebaute Architektur in der Schweiz
Wenige Länder geben ihrer Bevölkerung ein derart weitreichendes demokratisches Mitbestimmungsrecht bei der Umsetzung von Architektur und Städtebau wie die Schweiz. Dies hat einerseits eine weltweit einmalige demokratisch getragene Architektur hervorgebracht, andererseits aber auch zahlreiche Projekte einer möglichen Baugeschichte des Landes verhindert.
Ob verloren, verneint, versackt oder verändert – es gibt eine Unzahl an Architekturentwürfen, die in der Schweiz bis heute von sich reden machen, obwohl sie nie ausgeführt wurden. Im Dialog mit fast zwei Dutzend Architekturinstitutionen aus allen Landesteilen zeigt ‹Was wäre wenn› eine repräsentative Auswahl aus diesem schier unendlichen Fundus. Die Summe der Projekte zeichnet das Bild einer alternativen Schweiz, in der der Mut zur Utopie grösser ist als die Angst vor Fehlern.
Atelier Freienstein durfte für die Ausstellung einen Beitrag über die Entstehungsgeschichte des Kunsthauses Glarus entwicklen.
Die Ausstelllung im S AM Schweizerischen Architekturmuseum ist noch bis zum 5. Mai 2024 geöffnet.
Kuratiert von: Andreas Kofler
März 2024: Visionär und Widersacher

Vom Kampf ums Kunsthaus Glarus. Ein Vortrag von Reto Fuchs
21. März 2024 | 19:30 Uhr
im Kunsthaus Glarus
Die Entstehungsgeschichte des Kunsthaus Glarus liest sich wie ein spannendens Bühnenstück. Die Hauptrollen besetzen faszinierende Persönlichkeiten: ein malender Schlossbesitzer, der bedeutendste Glarner Architekt des 20. Jahrhunderts, der Direktor der renommierten Horgen-Glarus Möbelmanufaktur sowie ein kontrahierender Gemeindepräsident mit Geltungsdrang. Die Geschichte startet in den Kriegsjahren und resultiert im Hauptwerk Leuzingers, welches als eines der schönsten Kunsthäuser der Schweiz gilt.
Im Rahmen einer mehrmonatigen Forschungsarbeit hat der Glarner Architekt Reto Fuchs die Entstehungsgeschichte des Kunsthaus Glarus und die Biografien der Protagonisten aufgearbeitet. Im Vortrag berichtet er über die Entstehung und präsentiert die aktuellen Erkentnisse, sowie bisher nie publizierte Variantenskizzen von Architekt Hans Leuzinger.
Der Anlass ist Teil einer schweizweiten Veranstaltungsreihe der Ausstellung "Was wäre wenn - Ungebaute Architektur in der Schweiz" welche vom 25.11.2023 bis 05.05.2024 im S AM Schweizerisches Architekturmuseum in Basel zu sehen ist.
https://www.sam-basel.org/de/ausstellungen/www
Januar 2024: Nachbarschaften


Ein Gespräch mit Gion A. Camianda aus Vrin und Stereo Architektur aus Basel über das Leben und Wohnen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten.
Wir diskutierten, welchen Beitrag Architektur zur Bildung und Stärkung von Gemeinschaften leisten kann und entdeckten anhand vorgestellten Projekten im bündnerischen Valendas und in der Stadt Basel Gemeinsamkeiten und Unterschiede, welche ein ländliches bzw. städtisches Umfeld bei der Entwicklung und auch im Betrieb mit sich bringen. Neben den Architekten waren Bewohner und Entwickler der Projekte zu Gast, welche uns von Ihren Erfahrungen berichteten.
Moderiert von Reto Fuchs, Atelier Freienstein
26. Januar 2024 | 18:30 Uhr
Soldenhoffsaal, Gerichtshausstrasse 25, 8750 Glarus
Das Gespräch wurde aufgezeichnet: VIDEO ON YOUTUBE
Das Gespräch bildete den Auftakt zur Wanderausstellung des schweizerischen Architekturjahrbuchs SAY23, welche vom 26.01.2024 bis zum 29.02.2023 in der Landesbibliothek Glarus zu Gast war.
Februar 2024: Wanderausstellung SAY23

Mai 2023: Lexture Xu Tiantian
Erstmals besitzt die Schweiz ihr eigenes Architektur Jahrbuch. Gut schweizerisch – auf Englisch und in drei Landessprachen, herausgegeben vom S AM Schweizerisches Architekturmuseum und der BSA Bund Schweizer Architektinnen und Architekten.
Eine begleitende Wanderausstellung bringt die Inhalte des Buches in alle Landesteile und fördert die Debatte zur Baukultur in der Schweiz. Sie zeigt alle 129 Projekte aufgezogen auf A2-Platten, genau so wie sie auch der Jury vorgelegt wurden. Die Besucher der Wanderausstellungen treten damit in die Fussstapfen des Wahlgremiums und erhalten die Möglichkeit, für ihre Favoriten eine Stimme in die Urne zu legen.
Zur Vernissage in Glarus diskutiert der international renommierte Architekt Gion. A. Caminada aus Vrin mit dem jungen Büro Stereo Architektur aus Basel und Bewohner zweier gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Basel und Valendas. Das Gespräch moderiert Architekt Reto Fuchs aus Glarus.
26. Januar 2024 - 23. Februar 2024
Landesbibliothek Glarus, Gerichtshausstrasse 25, 8750 Glarus
Link zur Buchbestellung SAY 23
Link zu den Wanderstationen S AM Schweizerisches Architekturmusem
Link zur SAY-Website

Xu Tiantian, die Gewinnerin des Swiss Architectural Awards 2023 erzählz von ihren Arbeiten im ruralen Raum Chinas, bei denen Sie sich mit Themen wie der lokalen Wertschöpfung, traditionellem Handwerk, Abwanderung und Bevölkerungsrückgang beschäftigt.
August 2020: Homeoffice! Leben und Arbeiten nach Corona

Die Pandemie Covid-19 traf unsere Gesellschaft weitgehend unvorbereitet und zwang uns, langjährig gewachsene Strukturen komplett zu überdenken und in kürzester Zeit neue und ungewohnte Wege zu gehen. Gerade in der Schweiz, wo man stabile Verhältnisse gewohnt ist, zeigte sich die Krise als einmalige Zäsur.
Aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Lockdown-Massnahmen war es für viele nicht mehr möglich, wie gewohnt, im Büro oder überhaupt zu arbeiten. Viele haben in dieser Zeit erste oder ausgedehntere Erfahrungen mit dem Arbeiten aus dem Homeoffice gesammelt.
Was geschieht nun nach der Krise? Lassen sich die Erfahrungen mit Homeoffice auch in Zukunft nutzen? Ändert sich die Rollenverteilung beispielsweise in der Kinderbetreuung? Muss man noch in der Stadt wohnen, wenn man von Zuhause aus arbeitet? Können die Erfahrungen mit Homeoffice eine Chance für ländliche Gebiete sein? Entstehen neue Standortqualitäten?
Diese und weitere Fragen werden auf dem Podium "Homeoffice! Leben und arbeiten nach Corona – Eine Chance für das Glarnerland?" am 21.8.2020, um 19 Uhr im Güterschuppen Glarus diskutiert.
Impulsreferat: Sacha Menz, Professor und Partner SAM Architekten, Zürich
Podiumsdiskussion: Florian Bengert, Architekt und Künstler, Karlsruhe, Vittorio Lampugnani, Professor, Architekt und Städtebautheoretiker, Sacha Menz, Professor und Partner SAM Architekten, Zürich, Eva Schielly Saccomanno, Leiterin Personaldienst Kt. Glarus, Sibylle Wälty, Stadtforscherin am ETH Wohnforum, Zürich, Christian Zehnder, Standortpromotion Kanton Glarus
Moderation: Andreas Ruby, Direktor S AM und Verleger, Basel / Berlin
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