

Seit Jahrhunderten prägen Gäden das Landschaftsbild des Glarnerlands. Aufgrund der Veränderungen in der Landwirtschaft werden heute jedoch zahlreiche dieser Gebäude nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benötigt. Viele stehen leer und bei fehlender Nutzung und Unterhalt besteht die Gefahr, dass die historischeBausubstanz langfristig verloren geht.
Auftrag
Modellvorhaben des Bundes
Ort
Kanton Glarus
Status
Phase 2: Aufruf und Ideensuche
Ein «Gadä» ist im Glarner Dialekt die Bezeichnung für ein ländliches Nebengebäude, also ein Stall oder eine Scheune. Was passiert mit diesen Orten, wenn sie nicht mehr für die ursprüngliche Nutzung gebraucht werden? Genau dieser Frage geht das Atelier Freienstein mit Placemaking-Experten gutundgut und Landschaftsentwickler incolab nach.
Das Projekt «Gadenlandschaften im Glarnerland» wurde vom Bund 2025 nach einer Ausschreibung für ein Modellvorhaben ausgewählt. Das Ziel besteht darin, Gadenlandschaften durch tragfähige, neue Nutzungen zubewahren – beispielsweise für neue landwirtchaftliche Nutzungen, einen sanften Tourismus oder andere frische Ideen.

Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz RPG 2 verändern sich gleichzeitig dieRahmenbedingungen für Bauten ausserhalb der Bauzone. Damit gewinnt die Fragezusätzlich an Bedeutung, welche Zukunftsperspektiven für nicht mehrlandwirtschaftlich benötigte Gebäude bestehen.
Das Modellvorhaben setzt hier an: Anstatt einzelne Gäden isoliert zu betrachten,sollen die Gadenlandschaften als Ganzes untersucht und Möglichkeiten für ihrenlangfristigen Erhalt entwickelt werden. Gesucht sind Lösungen, die mit denraumplanerischen und weiteren gesetzlichen Rahmenbedingungen vereinbar sind undgleichzeitig einen Mehrwert für die Region schaffen.

In einem ersten Schritt wird eine Wissensbasis zu den Gadenlandschaften aufgebaut. Mittels Geoinformations-Analysen und Begehungen werden Bestand und räumliche Zusammenhänge untersucht und geeignete Gebiete für die weitere Bearbeitung ausgewählt.
Anschliessend werden in drei Praxislaboren, den sogenannten «Living Labs», konkrete Nutzungsideen erprobt. Gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern, möglichen Nutzerinnen und Nutzern sowie lokalen Akteuren soll untersucht werden, welche Bedürfnisse bestehen und welche Nutzungen sich in der Praxis eignen.
Parallel dazu sollen tragfähige Organisations- und Betriebsmodelle entwickelt werden. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die einerseits regional langfristig weitergeführt werden können und andererseits modellhafte Erkentnisse auch für andere Orte bringen können.

Das Projektteam v.l.n.r.
EnricoCelio, incolab | Fabienne Egloff, Kantonsplanerin | MorenaZhuniqi, Standortentwicklung | Reto Fuchs, Atelier Freienstein |Sarah Mader, Bundesamt für Landwirtschaft | Christian Müller, gutundgut | David Kramer, Staatssekretariat für Wirtschaft
Am vierjährigen Forschungsprojekt sind folgende Partner und Projektbeteiligte involviert:

Ideen der Bevölkerung gesucht!
Ein wichtiger Bestandteil des Modellvorhabens ist die Mitwirkung der Bevölkerung. Das Wissen der Einheimischen, die Bereitschaft der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Ideen von Vereinen, Unternehmen und weiteren Interessierten sollen direkt in das Projekt einfliessen. Die Bevölkerung ist deshalb bis Ende September 2026 eingeladen, Ideen für mögliche Nutzungen von Gäden einzureichen oder sich als mögliche spätere Umsetzerinnen und Umsetzer einzubringen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitwirkung finden sich auf der Projektwebsite.


Seit Jahrhunderten prägen Gäden das Landschaftsbild des Glarnerlands. Aufgrund der Veränderungen in der Landwirtschaft werden heute jedoch zahlreiche dieser Gebäude nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benötigt. Viele stehen leer und bei fehlender Nutzung und Unterhalt besteht die Gefahr, dass die historischeBausubstanz langfristig verloren geht.
Auftrag
Modellvorhaben des Bundes
Ort
Kanton Glarus
Status
Phase 2: Aufruf und Ideensuche
Ein «Gadä» ist im Glarner Dialekt die Bezeichnung für ein ländliches Nebengebäude, also ein Stall oder eine Scheune. Was passiert mit diesen Orten, wenn sie nicht mehr für die ursprüngliche Nutzung gebraucht werden? Genau dieser Frage geht das Atelier Freienstein mit Placemaking-Experten gutundgut und Landschaftsentwickler incolab nach.
Das Projekt «Gadenlandschaften im Glarnerland» wurde vom Bund 2025 nach einer Ausschreibung für ein Modellvorhaben ausgewählt. Das Ziel besteht darin, Gadenlandschaften durch tragfähige, neue Nutzungen zubewahren – beispielsweise für neue landwirtchaftliche Nutzungen, einen sanften Tourismus oder andere frische Ideen.

Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz RPG 2 verändern sich gleichzeitig dieRahmenbedingungen für Bauten ausserhalb der Bauzone. Damit gewinnt die Fragezusätzlich an Bedeutung, welche Zukunftsperspektiven für nicht mehrlandwirtschaftlich benötigte Gebäude bestehen.
Das Modellvorhaben setzt hier an: Anstatt einzelne Gäden isoliert zu betrachten,sollen die Gadenlandschaften als Ganzes untersucht und Möglichkeiten für ihrenlangfristigen Erhalt entwickelt werden. Gesucht sind Lösungen, die mit denraumplanerischen und weiteren gesetzlichen Rahmenbedingungen vereinbar sind undgleichzeitig einen Mehrwert für die Region schaffen.

In einem ersten Schritt wird eine Wissensbasis zu den Gadenlandschaften aufgebaut. Mittels Geoinformations-Analysen und Begehungen werden Bestand und räumliche Zusammenhänge untersucht und geeignete Gebiete für die weitere Bearbeitung ausgewählt.
Anschliessend werden in drei Praxislaboren, den sogenannten «Living Labs», konkrete Nutzungsideen erprobt. Gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern, möglichen Nutzerinnen und Nutzern sowie lokalen Akteuren soll untersucht werden, welche Bedürfnisse bestehen und welche Nutzungen sich in der Praxis eignen.
Parallel dazu sollen tragfähige Organisations- und Betriebsmodelle entwickelt werden. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die einerseits regional langfristig weitergeführt werden können und andererseits modellhafte Erkentnisse auch für andere Orte bringen können.

Das Projektteam v.l.n.r.
EnricoCelio, incolab | Fabienne Egloff, Kantonsplanerin | MorenaZhuniqi, Standortentwicklung | Reto Fuchs, Atelier Freienstein |Sarah Mader, Bundesamt für Landwirtschaft | Christian Müller, gutundgut | David Kramer, Staatssekretariat für Wirtschaft
Am vierjährigen Forschungsprojekt sind folgende Partner und Projektbeteiligte involviert:

Ideen der Bevölkerung gesucht!
Ein wichtiger Bestandteil des Modellvorhabens ist die Mitwirkung der Bevölkerung. Das Wissen der Einheimischen, die Bereitschaft der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Ideen von Vereinen, Unternehmen und weiteren Interessierten sollen direkt in das Projekt einfliessen. Die Bevölkerung ist deshalb bis Ende September 2026 eingeladen, Ideen für mögliche Nutzungen von Gäden einzureichen oder sich als mögliche spätere Umsetzerinnen und Umsetzer einzubringen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitwirkung finden sich auf der Projektwebsite.
Atelier Freienstein
Reto Fuchs
Architekt BSc.FH
Landstrasse 3
8750 Glarus
055 512 84 70
willkommen(at)atelierfreienstein.ch
© 2026
Impressum/Datenschutz
Atelier Freienstein
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