

Ein «Gadä» ist im Glarner Dialekt die Bezeichnung für ein ländliches Nebengebäude, also ein Stall oder eine Scheune.
Seit Jahrhunderten prägen diese charakteristische Bauten das Landschaftsbild des Glarnerlands. Der Wandel in der Landwirtschaft verändert jedoch ihre Nutzung: Gäden werden zusammengelegt, weniger Landwirte bewirtschaften grössere Flächen und moderne Tierwohl-Standards verlangen nach deutlich grösseren Gebäuden.
Dadurch werden viele traditionelle Gäden nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benötigt. Ohne regelmässigen Unterhalt und neue Nutzungskonzepte droht dieser historische Baubestand langfristig verloren zu gehen.
Auftrag
Modellvorhaben des Bundes
Ort
Kanton Glarus
Status
Phase 2: Aufruf und Ideensuche
Was passiert mit diesen Orten, wenn sie nicht mehr für die ursprüngliche Nutzung gebraucht werden? Dieser Frage geht das Atelier Freienstein gemeinsam mit den Placemaking-Experten gutundgut und dem Landschaftsentwickler incolab nach.
Das Projekt «Gadenlandschaften im Glarnerland» wurde vom Bund 2025 als Modellvorhaben ausgewählt. Das Ziel besteht darin, die Gadenlandschaften durch tragfähige, neue Nutzungen zu bewahren – beispielsweise für neue landwirtschaftliche Nutzungen oder einen sanften Tourismus.

Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz (RPG 2), das 2026 in Kraft trat, verändern sich die Rahmenbedingungen für das Bauen ausserhalb der Bauzone. Umso wichtiger wird die Frage: Welche Zukunftsperspektiven gibt es für Gebäude, die landwirtschaftlich nicht mehr benötigt werden?
Hier setzt das Modellvorhaben an: Anstatt einzelne Gäden isoliert zu betrachten, untersuchen wir die Gadenlandschaften als Ganzes, um Wege für ihren langfristigen Erhalt zu entwickeln. Gesucht sind Lösungen, die den raumplanerischen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen – und gleichzeitig einen echten Mehrwert für die Region schaffen.

In einem ersten Schritt wird eine Wissensbasis zu den Gadenlandschaften aufgebaut. Mittels Geoinformations-Analysen und Begehungen werden der Bestand sowie räumliche Zusammenhänge untersucht, um geeignete Gebiete für die weitere Bearbeitung auszuwählen.
Anschliessend werden in drei Praxislaboren, den sogenannten «Living Labs», konkrete Nutzungsideen erprobt. Gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern, potenziellen Nutzerinnen und Nutzern sowie lokalen Akteuren wird untersucht, welche Bedürfnisse bestehen und welche Nutzungen sich in der Praxis eignen.
Parallel dazu werden tragfähige Organisations- und Betriebsmodelle entwickelt. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die sich regional langfristig weiterführen lassen und gleichzeitig modellhafte Erkenntnisse für andere Regionen liefern.

Das Projektteam v. l. n. r.
Enrico Celio, incolab | Fabienne Egloff, Kantonsplanerin | Morena Zhuniqi, Standortentwicklung | Reto Fuchs, Atelier Freienstein | Sarah Mader, Bundesamt für Landwirtschaft | Christian Müller, gutundgut | David Kramer, Staatssekretariat für Wirtschaft
Am vierjährigen Forschungsprojekt sind folgende Partner und Projektbeteiligte involviert:

Ihre Idee ist gefragt –
Jetzt mitwirken!
Ein wichtiger Bestandteil des Modellvorhabens ist die Mitwirkung der Bevölkerung. Das Wissen der Einheimischen, die Bereitschaft der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Ideen von Vereinen, Unternehmen und weiteren Interessierten sollen direkt in das Projekt einfliessen. Die Bevölkerung ist deshalb bis Ende September 2026 eingeladen, Ideen für mögliche Nutzungen von Gäden einzureichen oder sich als mögliche spätere Umsetzerinnen und Umsetzer einzubringen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitwirkung finden sich auf der Projektwebsite.


Ein «Gadä» ist im Glarner Dialekt die Bezeichnung für ein ländliches Nebengebäude, also ein Stall oder eine Scheune.
Seit Jahrhunderten prägen diese charakteristische Bauten das Landschaftsbild des Glarnerlands. Der Wandel in der Landwirtschaft verändert jedoch ihre Nutzung: Gäden werden zusammengelegt, weniger Landwirte bewirtschaften grössere Flächen und moderne Tierwohl-Standards verlangen nach deutlich grösseren Gebäuden.
Dadurch werden viele traditionelle Gäden nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benötigt. Ohne regelmässigen Unterhalt und neue Nutzungskonzepte droht dieser historische Baubestand langfristig verloren zu gehen.
Auftrag
Modellvorhaben des Bundes
Ort
Kanton Glarus
Status
Phase 2: Aufruf und Ideensuche
Was passiert mit diesen Orten, wenn sie nicht mehr für die ursprüngliche Nutzung gebraucht werden? Dieser Frage geht das Atelier Freienstein gemeinsam mit den Placemaking-Experten gutundgut und dem Landschaftsentwickler incolab nach.
Das Projekt «Gadenlandschaften im Glarnerland» wurde vom Bund 2025 als Modellvorhaben ausgewählt. Das Ziel besteht darin, die Gadenlandschaften durch tragfähige, neue Nutzungen zu bewahren – beispielsweise für neue landwirtschaftliche Nutzungen oder einen sanften Tourismus.

Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz (RPG 2), das 2026 in Kraft trat, verändern sich die Rahmenbedingungen für das Bauen ausserhalb der Bauzone. Umso wichtiger wird die Frage: Welche Zukunftsperspektiven gibt es für Gebäude, die landwirtschaftlich nicht mehr benötigt werden?
Hier setzt das Modellvorhaben an: Anstatt einzelne Gäden isoliert zu betrachten, untersuchen wir die Gadenlandschaften als Ganzes, um Wege für ihren langfristigen Erhalt zu entwickeln. Gesucht sind Lösungen, die den raumplanerischen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen – und gleichzeitig einen echten Mehrwert für die Region schaffen.

In einem ersten Schritt wird eine Wissensbasis zu den Gadenlandschaften aufgebaut. Mittels Geoinformations-Analysen und Begehungen werden der Bestand sowie räumliche Zusammenhänge untersucht, um geeignete Gebiete für die weitere Bearbeitung auszuwählen.
Anschliessend werden in drei Praxislaboren, den sogenannten «Living Labs», konkrete Nutzungsideen erprobt. Gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern, potenziellen Nutzerinnen und Nutzern sowie lokalen Akteuren wird untersucht, welche Bedürfnisse bestehen und welche Nutzungen sich in der Praxis eignen.
Parallel dazu werden tragfähige Organisations- und Betriebsmodelle entwickelt. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die sich regional langfristig weiterführen lassen und gleichzeitig modellhafte Erkenntnisse für andere Regionen liefern.

Das Projektteam v. l. n. r.
Enrico Celio, incolab | Fabienne Egloff, Kantonsplanerin | Morena Zhuniqi, Standortentwicklung | Reto Fuchs, Atelier Freienstein | Sarah Mader, Bundesamt für Landwirtschaft | Christian Müller, gutundgut | David Kramer, Staatssekretariat für Wirtschaft
Am vierjährigen Forschungsprojekt sind folgende Partner und Projektbeteiligte involviert:

Ihre Idee ist gefragt –
Jetzt mitwirken!
Ein wichtiger Bestandteil des Modellvorhabens ist die Mitwirkung der Bevölkerung. Das Wissen der Einheimischen, die Bereitschaft der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Ideen von Vereinen, Unternehmen und weiteren Interessierten sollen direkt in das Projekt einfliessen. Die Bevölkerung ist deshalb bis Ende September 2026 eingeladen, Ideen für mögliche Nutzungen von Gäden einzureichen oder sich als mögliche spätere Umsetzerinnen und Umsetzer einzubringen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitwirkung finden sich auf der Projektwebsite.
Atelier Freienstein
Reto Fuchs
Architekt BSc.FH
Landstrasse 3
8750 Glarus
055 512 84 70
willkommen(at)atelierfreienstein.ch
© 2026
Impressum/Datenschutz
Atelier Freienstein
Reto Fuchs
Architekt BSc.FH
Landstrasse 3
8750 Glarus
055 512 84 70
willkommen(at)atelierfreienstein.ch
© 2026
Impressum/Datenschutz